Blockheizkraftwerk (BHKW)
Anlage zur gleichzeitigen Erzeugung von Strom und Wärme durch Kraft-Wärme-Kopplung.
Was ist ein BHKW?
Ein Blockheizkraftwerk (BHKW) ist eine kompakte Anlage zur gleichzeitigen Erzeugung von elektrischer und thermischer Energie. Dieses Prinzip wird als Kraft-Wärme-Kopplung (KWK) bezeichnet.
Funktionsweise
Ein BHKW besteht aus einem Motor (Gas, Diesel oder Biogas), der einen Generator antreibt. Die bei der Stromerzeugung entstehende Abwärme wird über Wärmetauscher zum Heizen genutzt.
Vorteile der Kraft-Wärme-Kopplung
- Hoher Gesamtwirkungsgrad: bis zu 90%
- CO₂-Einsparung: Effizientere Brennstoffnutzung
- Dezentrale Erzeugung: Reduzierte Netzverluste
- Wirtschaftlichkeit: Doppelte Energieausbeute
Einsatzbereiche
1. Industrie: Prozesswärme und Stromversorgung
2. Gewerbe: Hotels, Krankenhäuser, Schwimmbäder
3. Wohngebäude: Mehrfamilienhäuser, Quartierslösungen
Brennstoffe
- Erdgas (häufigste Variante)
- Biogas (klimaneutral)
- Pflanzenöl
- Holzgas
Wirtschaftlichkeit
BHKWs sind besonders wirtschaftlich bei hohem Wärme- und Strombedarf. Die Amortisationszeit beträgt typischerweise 5-10 Jahre.