Eigenverbrauch
Der Anteil des selbst erzeugten Stroms, der direkt vor Ort verbraucht wird.
Definition
Eigenverbrauch bezeichnet den Anteil des selbst erzeugten Stroms (z.B. aus einer Photovoltaikanlage), der direkt im eigenen Gebäude verbraucht wird, ohne ins öffentliche Netz eingespeist zu werden.
Berechnung
Eigenverbrauchsquote = (Selbst verbrauchter PV-Strom / Gesamte PV-Erzeugung) × 100%
Bedeutung
Da die Einspeisevergütung stetig sinkt, während Strompreise steigen, wird ein hoher Eigenverbrauch immer wirtschaftlicher. Jede selbst verbrauchte Kilowattstunde spart die Differenz zwischen Strombezugspreis und Einspeisevergütung.
Optimierung des Eigenverbrauchs
Ohne Speicher
- Lastmanagement: Große Verbraucher tagsüber betreiben
- Zeitschaltuhren für Waschmaschine, Geschirrspüler
- Typische Quote: 20-30%
Mit Batteriespeicher
- Überschuss wird gespeichert und abends genutzt
- Typische Quote: 50-80%
Mit Wärmepumpe
- PV-Strom für Heizung und Warmwasser
- Thermische Speicherung im Gebäude
Autarkiegrad
Nicht zu verwechseln mit dem Autarkiegrad, der angibt, welcher Anteil des Gesamtverbrauchs durch Eigenproduktion gedeckt wird.